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Flow - Wasser ist LebenQuelle: amazonEAN: 4041658222884 16,99 EUR
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Features
Beschreibung
Kunden Meinungen
Wasser ist Leben - - - ... und wird privatisiert.
Datum:21.08.2010 - Rating: 5/5Die nächste Schockmeldung aus dem neoliberalen Zeitalter kommt bestimmt und wenn man sich in der bunten kulturindustriell zurechtgemachten Lebenswelt so umschaut, tauchen unter raren Umständen vielleicht Fragen auf, nachdem man diesen Film gesehen hat und demnächst im Supermarkt vor den Wasserflaschen steht, die zum Verkauf bereitgestellt sind.
Schon bei Marx und Lukacs tauchte das unübersehbare Problem auf, dass primär die Warenform DIE konstitutive Form der kapitalistischen Gesellschaft ist. Das macht natürlich auch vor Wasser keinen Halt und so zeigt der Film vor allem die Auswirkungen des Privatisierungsterrors, der dafür sorgt, dass Ressourcen nicht mehr (wurden sie das je und in welchem Umfang, wäre auch eine wichtige Frage?!.) als öffentliche Güter, sondern immer mehr als Handelsgut wahrgenommen werden, mit denen vorrangig Profit zu machen ist.
Wenn die Metapher "Wasser ist Leben", die dem Film als Untertitel dient, umgedeutet wird auf das momentan vorherrschende ökonomische Paradigma, dann wird Leben zunehmend privatisiert und so dem ökonomischen Konkurrenzkampf ausgesetzt. Das bedeutet letztendlich, wie sich an den vielen internationalen Beispielen im Film absehen lässt, dass man sich das Leben leisten können muss und so sehr sehr viele Menschen draußen bleiben werden und sich das Leben eben nicht leisten können.
Abgesehen von der Ökonomisierungsproblematik wird auch die ökologische Krise angesprochen und so machen (Achtung Kreisläufe!) irgendwo entstandene Verschmutzungen vor Landesgrenzen keinen Halt! Ein gut ausgewähltes Beispiel wäre die biologische Kastration bei Fischen, welche durch unsere Chemotechniken ausgelöst zu werden scheint (pharmazeutische, medizinische und andere Produktreste der Industrie tauchen ja wieder im Wasserkreislauf auf und verteilen sich so schön auf der Erde!). Die Gerechtigkeit ist langfristig wohl die, dass alle Menschen krank werden.
Ich könnte hier noch ewig weiterschreiben, aber eigentlich wünsche ich dem Film nur ganz viele Zuschauer aus denen dann später im Idealfall politisch Handelnde werden, die den Wasserhahn nicht als Selbstverständlichkeit, sondern auch als großes Wunder ansehen. Fakt ist, da kommt nicht nur Wasser, sondern Macht raus.
Super Film über Wasser als Ressource, als "Lebensspender" und als Wirtschaftsfaktor!
Datum:19.06.2010 - Rating: 5/5Der Film ist sehr informativ und eignet sich um besonders die soziale Gerechtigkeitsfrage (insb. intragenerationell, teilweise wird auch die Zukunftsperspektive angesprochen) zu diskutieren. Es werden auch einige kritische ökonomische Zusammenhänge wie die Privatisierung und die Kredite durch die Weltbank thematisiert. Allem in allem ist es eine umfassende Dokumentation zum Thema Wasser und beinhaltet einige Aspekte der Nachhaltigkeit, der Verteilung und Konflikte um Wasser mit einigen Wasserkonzerne wie Thames Water, Suez ... und mit Getränkeherstellern wie Coca Cola.
Dennoch werden auch einige Lösungsansätze aufgezeigt, wie Gebiete günstig an sauberes Wasser kommen könnten und keine Milliardenprojekte und Staudämme benötigt werden. Auch die Frage Wem gehört das Wasser? wird im Film aufgeworfen und eignet sich für eine Nachbesprechung.
Ich habe den Film an einem Kinoabend für Studenten gezeigt und sehr positive Rückmeldungen bekommen. Für Schüler der Sekundarstufe eins müsste man vielleicht einzelne nur kurz erwähnte Themen wie die Hormonbelastung des Wassers noch mal weiter erläutern.
Fazit:Gelungene Dokumentation,viele Aspekte,gute Qualität und kritische Darstellung.
Ein Aufruf zum Handeln !
Datum:08.05.2010 - Rating: 5/5Nicht nur wenn man in Israel unterwegs ist kann man lernen dankbar für das tägliche Wasser zu sein. Man fängt, in der trockenen und heissen Umgebung der Negev Wüste, auch an den heissen Tagen in Tel Aviv, an den Wert des Wassers zu schätzen. In Deutschland kommt mir der Gedanke an den Wert des Wassers viel seltener. Das mag mit dem vielen Regen und den dunklen Wolken zu tun haben. Auch mit den vollen Regentonnen im Garten.
Der Film Flow Wasser ist Leben zeigt uns ganz plastisch, wie wichtig Wasser ist. Das Wasser überleben bedeutet. Das Wasser, bezahlbares Wasser, ein Menschenrecht ist. Ein Menschenrecht und kein Wirtschaftsgut.
Ich verfolge den Kampf um das Wasser, auch hier in Deutschland, seit einiger Zeit intensiv. Es geht um Fragen der Privatisierbarkeit eines Menschenrechtes. Es geht letztlich um die Frage welchen Wert Menschenrechte haben. Es geht um die Frage ob Menschenrechte in den Rahmen staatlicher Ordnungspolitik gehören oder in die Hände profitorientierter Unternehmen. Ich gehöre nicht zu denjenigen die Beklagen das Unternehmen Gewinne erzielen (dazu sind sie da und ihren Aktionären verpflichtet.) Mir stellt sich viel mehr die Frage ob es Güter gibt die zu wichtig sind um privatisiert zu werden. Wasser scheint mir an erster Stelle dieser Güter zu stehen.
Der Film FLOW Wasser ist Leben macht uns darauf aufmerksam das Wasser ein Lebensmittel erster Güte ist. Ein Lebensmittel ohne dass wir nicht lange überleben können. Aus der Medizin wissen wir das Austrocknung eine sehe gefährliche Diagnose ist die sofortige Gegenmassnahmen erfordert.
FLOW Wasser ist Leben. Das gilt lokal wie global. Die Überfischung der Meere, das Austrocknen von Seen, die Sauberkeit des Wassers das alles sind globale Probleme. Wir müssen aber lokal, dort wo es uns möglich ist, anfangen uns für den Schutz des Wassers einzusetzen. Im Kampf gegen unüberlegte Privatisierungen, durch unseren täglichen Wasserverbrauch, durch das Verhindern von Wasserverschmutzungen.
FLOW Wasser ist Leben ist ein Film der ernste Probleme schildert und positiv endet. Wir werden aufgerufen nicht in Pessimismus zu verharren und im Gefühl nichts ändern zu können.
Wir haben das Glück in einer Demokratie zu leben und in Wohlstand. Es gibt viele Möglichkeiten sich vor Ort zu engagieren. In Bürgerinitiativen, in Vereinen, in der Nachbarschaft, beim Sport.
Wir haben die Chance das Anliegen des Filmes FLOW Wasser ist Leben aufzugreifen und für das Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser für alle aufmerksam zu machen. Letztlich ist das nicht weit weg. Letztlich geht es um lokales Engagement. Aber um ein lokales Engagement das weltweite Wirkung haben kann. Wenn sich Menschen zusammenschliessen können Dinge geschehen die man nicht für möglich gehalten hatte. Auch dazu gibt es im Film FLOW Wasser ist Leben zahlreiche Beispiele.
Wieder eine sehr wichtige Dokumentation, die jeder anschauen sollte!
Datum:20.12.2009 - Rating: 5/5Ich kann mich noch gut an das Gefühl erinnern, das ich empfand, nachdem ich "We feed the world - Essen global" gesehen hatte. Dort kommt ja am Ende der Boss von Nestlé zu Wort und da hat es mir schon die Sprache verschlagen. Dieser Film, der nur Wasser zum Thema hat, setzt genau dort an.
Schockierend ist er. Mal wieder wird einem gezeigt, wie ein paar Manager einer Handvoll Unternehmen es schaffen, die ganze Welt zu regieren. Und das alles nur wegen Profitgier. Wenn man sich diese Doku anschaut, kann man wieder ein Stück mehr verstehen, warum Globalisierungs-Gegner (oder auch Bin Laden) zum Teil mit aller Macht und Gewalt versuchen etwas zu verändern (wobei ich nicht sagen möchte, das Gewalt eine Lösung ist). Nur hat man nach dieser Doku wieder einmal das Gefühl, das man machtlos ist. Zu Lange wird schon alles unterwandert. So lange, das man gar nicht auf den Gedanken kommt, das etwas nicht ganz richtig daran ist, zwischen 20 verschiedenen Sorten Wasser im Supermarkt wählen zu können. Zu selbstverständlich ist es, das Wasser (zumindest hier) einfach überall zu kriegen ist.
Der Blick hinter die Kulissen, der netten Herren im Anzug, die ja nur Gutes tun und den Menschen z.B. in Afrika Wasser und sozialen Aufstieg bringen wollen und dabei doch nur das Dollarzeichen für sich selbst und ihre Aktionäre vor Augen haben und die Menschen dort und hier, nur noch mehr in ihre Abhängigkeit vom Wohlwollen der Industriekonzerne zu bringen. Denn Wasser brauchen wir alle. Ohne geht es nicht.
Einige Sätze aus den Interviews und Statements werden in Erinnerung bleiben. freit zitiert z.B. dieser: "Wer sagt, das saubere und frische Luft nicht auch bald Geld kosten wird? Warten sie es ab..." oder "Wer dachte, Wasser aus Flaschen wäre gesünder/sauberer... für den haben wir Neuigkeiten!".
Ein Pflichtfilm für alle. Auch dieser sollte zur besten Sendezeit im Fernsehen laufen und mehrmals wiederholt werden.
Er eignet sich gut für den Unterricht, da er nur 81 Minuten lang bzw. kurz ist. Er kann gut zur Ergänzung des Unterrichtsstoffes eingesetzt werden. Themen könnten Dritte Welt und Globaliserung. Afrika und Indien werden oft gezeigt und erwähnt. Aufgrund des Filmes hat man auch gute Anssatzpunkte für eine Diskussion im Unterricht.
Leider gibt es keine wirklich guten Extras. Auf der DVD sind nur 2 Trailer und der Audiokommentar der Regisseurin. Ein bisschen wenig, wie ich finde. Die Doku an sich kommt ohne Kommentar aus. Es gibt keinen Sprecher aus dem Off, der etwas erklärt. Das ist auch nicht nötig, die Statements und Interviewausschnitte erklären sich von selbst.
Ein sehr empfehlenswerter Film, der alle seine Preise zu Recht erhalten hat. Schaut ihn euch alle an!
Kriminelle Machenschaften um die Vermarktung von Wasser
Datum:30.11.2009 - Rating: 5/5Dieser Film sollte Pflichtstoff an jeder Schule werden!
Diesen Film sollten sich alle ansehen!
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